Sommer 1975. Paco López ist Anfang dreißig und lebt zusammen mit Bruder und Mutter im Süden Spaniens. Obwohl Franco schon alt und krank ist, zeigt die Diktatur alle Härte. Im Gegensatz zu seinem politisch aktiven Bruder ist Paco angepasst und ängstlich. Erst als er sich in die Madrider Studentin Luisa verliebt, ändert sich sein Leben radikal. Denn um Luisa zu gewinnen, muss er mutig sein und einstehen für das, was er will. Und er handelt, auch wenn er damit sein Leben riskiert.

Folge 37 - Besuch

Der Schlüssel quietschte kurz im Schloß, dann öffnete sich die graue Stahltür. Niemand kam herein, Luisa hörte nur einen knappen Ruf von Elena, der neuen Aufseherin. „Besuch für Dich!“ Luisa versuchte so schnell es ging von der Pritsche aufzustehen und zur Tür zu gehen.

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Folge 36 - Tío Francisco

Am nächsten Morgen nahmen sie alle ihr Frühstück schweigsam ein. Niemand sagte etwas und es stand ihnen ins Gesicht geschrieben, dass sie am liebsten gar nicht hier wären. Paco ging kurz der Gedanke durch den Kopf, was er täte, wenn sie ihn jetzt alle verließen. Zumindest sein Bruder würde wohl bleiben.

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Folge 35 - An die Tat

Ignacio schrie auf. „Du spinnst, du bist völlig verrückt geworden. So etwas schafft in diesem Land nicht einmal die ETA. Weißt du, wie sie die politischen Gefangenen bewachen? Da kommen wir niemals durch, nicht einmal, wenn wir gute deutsche Waffen hätten, die wir im Übrigen nicht haben.“ Aber Ramón dreht sich zu Paco um.

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Folge 34 - Der Entschluss

Nachdem eine lange Zeit niemand etwas gesagt hatte, sah Jordi von einem zum anderen. „Sie wird uns nicht verraten, da bin ich sicher.“ „Du und dein Optimismus, Jordi. Sie ist ein Stadtmädchen, die hält nicht lange durch, sage ich Euch.“ Ignacio nickte, um sich selbst noch einmal zu bestätigen. „Und dann“, fragte Ramón, „was machen wir dann?“

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Folge 33 - Was tun?

Es wurde allmählich dunkel. Im Hintergrund lief das Radio, Jordi stellte es etwas lauter. „Radio Nacional mit dem Bericht vom Tage“, „Mist“, sagte Jordi, „es ist schon halb zehn. Wo bleibt sie denn bloß, dass Treffen mit diesem Typen war heute nachmittag um vier.“ Er sah Ignacio unruhig an.

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